Wasser für den Süden des Landkreises

Wasser ist ein – in seiner Kostbarkeit generell unterschätztes – Gut. Die in der Niederlausitz bereits deutlich fühlbaren Folgen des Klimawandels mit sommerlichen Hitzerekorden und Niederschlagsdefiziten verlangen künftig mehr Sensibilität und verantwortliches Handeln.  Wir können beobachten, wie überall die alten Beregnungsanlagen FREGAT reaktiviert werden und neue Regner aufgestellt werden, die  modernsten Systeme sind die verlegten Plastikschläuche zur bodennahen Versickerungsbewässerung. Voraussetzung ist die enorme Vermehrung von landwirtschaftlichen Brunnenanlage, die überall in tiefere Grundwasserschichten gebohrt werden.

Diese erhalten zwar einen Wasserzähler. Für das Wasser ist ein Entgelt zu zahlen und die Entnahme soll sich an einer stabilen Grundwasserhöhe orientieren. Anfragen dazu an die Kreisverwaltung im letzten Jahr wurden unbefriedigend beantwortet bezüglich der Zahl der genehmigte  Brunnenbohrungen und der Entwicklung des Grundwasserpegels. Der Ausschuss für Umwelt, bauen und Landwirtschaft beschäftigte sich in seiner Sitzung auf unseren Antrag mit dem Problemkreis – wobei zwei gegensätzliche Problemlagen zu bewältigen sind: Hochwasserschutz (einschließlich der Starkregenproblematik) sowie Wassermangel durch Niederschlagsdefizite. Erst auf ausdrückliche Nachfrage wurde die negative Grundwasserentwicklung im südlichen Bereich des Landkreises angesprochen und aus den Bergbauspätfolgen erklärt. Es ist längst Stand der Wissenschaft, dass die Grundwasserschichten miteinander in Verbindung stehen, eine bedenkenlose Entnahme aus tieferen Schichten ohne Einfluss auf andere Schichten und ohne Berücksichtigung der sich abzeichnenden Defizite beim Oberflächenwasser ist langfristig nicht mehr vertretbar. Wir haben erneut an den Kreis eine Reihe von Anfragen zum Wasserhaushalt und zur Grundwasserentnahme gestellt und werden das Thema kritisch weiterverfolgen. Dabei gibt es viele offene Fragen: Kann man/frau das flächige Verregnen auf den Feldern mit den hohen Verdunstungsverlusten weiterhin vertreten? Andererseits: Ist das hohe Plasteaufkommen bei der jährlichen Vernichtung der Verrieselungsschläuche auf den Feldern vertretbar? Wie stellt sich die Entwicklung der Grundwasserschichten unter den aktuellen Bedingungen dar und was bedeutet das für Vegetation wie auch Wasserversorgung in der Region, der Flüsse und Bäche, der Biosphäre Spreewald wie auch der Wasserwerke. Viele Fragen, wir bleiben dran. (Text von Lothar Treder-Schmidt)


Gegendemo zum Auftritt der AfD in Luckau

Die AfD veranstaltete - nach mäßigem Erfolg in Golßen - in Luckau am Mi., 27.8.2019 ab 14 Uhr mit einem Stand und dann ab 18 Uhr mit eine Kundgebung Wahlwerbung. Trotz Auffahrens von AfD-Prominenz mit Kalbitz und Berndt war der Erfolg mäßig - die meisten der Kundgebungsbesucher waren angereiste Fantruppen, nicht wenige mit Schwarzhemden und markigen Sprüchen in Fraktur und glatzigen Köpfen und viel Muskelmasse.     Mehr »

Luckau und Heideblick

Weil wir gern hier leben

Das Jahr fängt ja wunderbar an, mit schönen warmen Frühlingstagen und Sonne satt. Doch wer denkt bei anhaltendem Ostwind und ausbleibendem Regen nicht mit Sorge an den nicht enden wollenden Sommer des letzten Jahres zurück. Hier fängt unser Nachdenken an, wenn auch vieles nicht in örtlicher Entscheidungskompetenz liegt.

Wir sind Menschen von hier und stehen mit beiden Beinen auf dem Boden, wir hören zu und wir wissen, wovon wir reden.

Denn: GRÜN für Luckau und Heideblick ist bodenständig und realistisch! Gemeinsam können wir eine gute Zukunft entwickeln.

Das wollen wir:    Mehr »