Gute Bildung für KW - Genug Kita-, Schul- und Hortplätze in allen Ortsteilen

DIES GEHT NUR GEMEINSAM!

Bildungszugang, Bildungsgerechtigkeit und neue innovative Bildungskonzepte sind eng miteinander verflochten und nicht nur große Worte in der Bundespolitik. Sie müssen sich vor Ort- hier in Königs Wusterhausen – wiederfinden. 

Bildungszugang bedeutet, dass es allen Kindern ermöglicht werden sollte an (Schul-) Bildung zu kommen. Dieses, im Grundgesetz verankerten Recht auf Bildung muss in den Kommunen auch so umgesetzt werden, dass es für Kinder und Jugendliche genügend Schulplätze im Umkreis des Wohnortes gibt. Dabei muss auf kommunaler Ebene darauf geachtet werden, dass z.B. Grundschulkinder wohnortnahe Schulen besuchen können.

Die Situation in KW sieht  nun so aus:

  • Fehlen Kitaplätze in allen Ortsteilen
  • Ist immer noch nicht mit dem Bau der Grundschulen in Senzig und Zeesen begonnen worden
  • Ist die Betriebserlaubnis für den Hort in Senzig in diesem Schuljahr ausgelaufen und keine Lösung in Sicht
  • Hat die Stadt als Schulträger es versäumt, die Infrastruktur für digitalen Unterricht auszubauen
  • Wurde der Montessorischule des Schulcampus, wo mindestens 200 Kinder aus KW beschult werden gekündigt

Eigenmächtige Schulschließungen stehen einer vernünftigen Schulpolitik entgegen. Ohne eine ernsthafte, mit allen Beteiligten kommunizierte Alternativlösung für die betroffenen Eltern und Kinder wird es weiterhin zu (über-)vollen Klassen und langen Wegen, auch schon im Grundschulalter kommen

Bündnis 90/Die Grünen steht für Bildungsgerechtigkeit. Alle Schülerinnen und Schüler, egal welchen Bildungsstand, welches Einkommen, welchen Sozialstatus oder welche Nationalität sie oder ihre Eltern haben, müssen den gleichen Zugang zu Bildung haben.  Hierzu gehört, neben der Möglichkeit eines wohnortnahen Schulbesuchs, auch die Möglichkeit der freien Schulwahl der Eltern nach Interesse und dem Leistungsstand des Kindes/Jugendlichen, nicht nach sozioökonomischen Voraussetzungen. Oftmals beeinflussen diese die Schullaufbahn und damit später auch die Berufsmöglichkeiten unserer Kinder.  Deswegen müssen, auch hier in Königs Wusterhausen, Ungerechtigkeiten mit vereinten Kräften von Politik und Verwaltung abgeschafft und durch Konzepte ersetzt werden, die es allen Kindern und Jugendlichen erlaubt, aktiv am Schulleben teilzunehmen, z.B. durch gleichen Zugang zu Büchern und Arbeitsmaterialien und die Teilnahme an Exkursionen. Dies verlangt eine inhaltlich und finanziell handlungsfähige Stadtverwaltung!

Innovative Bildung sieht vor, dass es den Schulen ermöglicht wird, nicht mehr im klassischen Modell mit 30+ Schüler- und Schülerinnen- Modell, Kreidetafel und Papier zu unterrichten. Der Wille bei allen Beteiligten an den Schulen ist schon lange vorhanden, hier muss, unter anderem, der finanzielle Rahmen erweitert werden.

Schülerinnen und Schüler sind schon lange keine bloßen Empfänger von Bildung mehr. Sie wollen und sollen aktiv die Gesellschaft mitgestalten. Das ist ureigenster Auftrag von Bildung, von Schule! Hier muss den Schulen Raum gegeben werden, z.B. durch weniger Schüler und Schülerinnen in einer Klasse, was mehr Räume erfordert, sowie eine angemessene, zeitgemäße Nutzung neuer, digitaler Medien. Auch diese müssen sich in den Schulen Awiederfinden und zwar nicht als Leuchtturmprojekte einzelner, sondern als Serienausstattung aller Schulen. Nur so können Schüler und Schülerinnen eine angemessene Medienkompetenz erwerben. Auch hier müssen Politik und Stadtverwaltung zusammenarbeiten, um die Schulen entsprechend auszustatten.

Besonders in Zeiten der Covid- 19- Pandemie haben wir auf dramatische Weise bemerkt, dass wir nur durch innovative Ideen, wie z.B. einen guten digitalen Unterricht als Ergänzung, bzw. Alternative zum klassischen Präsenzunterricht Bildungschancen erhalten können. Erfolgreiches Homeschooling kann aber nur stattfinden, wenn allen Schülerinnen und Schülern, allen Schulen die entsprechenden digitalen Endgeräte zur Verfügung stehen.

 

Wir fordern

  • Bewahrung der Bildungsvielfalt, Eltern müssen die Wahl haben zwischen verschiedenen pädagogischen Konzepten!
  • Erhalt der Montessorischule und der Gesamtschule in Niederlehme! Zum 10jährigen Jubiläum der Schule sagte Bürgermeister Sven Ennullat: „Die Schule ist eine Bereicherung für die Bildungslandschaft in KW“, nun wird der Mietvertrag gekündigt und die Schule vertrieben
  • Wohnortnahe Schulen in allen Ortsteilen!
  • Neubau und Erweiterung der Schulen in Senzig, Zeesen und Zernsdorf jetzt!
  • Gute Ausstattung der Schulen, insbesondere mit Computern!
  • Mehr Beteiligung der Eltern und Kinder an der Planung! Die Petition „Kurze Beine kurze Wege“ muss berücksichtigt werden!

Abwahl von BM Ennullat und wie es weiter geht

Die Königs Wusterhausener haben am 07.03.2021 ihren amtierenden Bürgermeister Swen Ennullat abgewählt. Wie konnte es dazu kommen und wie geht es weiter? Hier ein kurzer Überblick.

   Mehr »


Ortsgruppe Königs Wusterhausen

Rede zum Tag der Befreiung

Rede der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Königs Wusterhausen anlässlich zum Tag der Befreiung und der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 2020 vor dem Ehrenmal in Königs Wusterhausen:

Wehret den Anfängen   Mehr »

Gemeinsame Presseerklärung - Rettungsschirm Corona – KW solidarisch

Der Ausbruch des Corona-COVID-19-Virus in Deutschland und die damit verbundenen
Maßnahmen zur Eindämmung stellen die staatliche Handlungsfähigkeit und die
Sicherstellung gesellschaftlichen Lebens auf eine nie da gewesene Bewährungsprobe. Auch
die Stadt Königs Wusterhausen und ihre zivilgesellschaftlichen Strukturen und sozialen
Einrichtungen sind von den Maßnahmen erheblich betroffen.   Mehr »

Bündnisgrüne gründen in Königs Wusterhausen eigene Ortsgruppe - Zukunft der Stadt mit Mut und Herz mitgestalten

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg verzeichnen in den zurückliegenden Monaten einen erheblichen Mitgliederzuwachs und haben aktuell deutlich mehr als 1.200 Mitglieder. Dieser Trend gilt auch für die Stadt Königs Wusterhausen und ihre Ortsteile. Nach einer Verdopplung der Parteimitgliederzahl in den zurückliegenden zwölf Monaten gründete sich am 7. September eine eigene bündnisgrüne Ortsgruppe, um lokal noch besserer Ansprechpartner zu sein. 

 

Die Bündnisgrünen aus Königs Wusterhausen stehen für transparente, bürgernahe sowie verlässliche Politik. Die Ortsgruppe will einen achtsameren Umgang mit den natürlichen Ressourcen und die vielfältige Natur und deren Lebensräume erhalten. Daher setzt sie sich für eine nachhaltige Lebens-und Wirtschaftsweise, die den Umwelt-und Naturschutz in besonderer Weise berücksichtigt, ein. In den kommenden Monaten werden sich die bündnisgrünen Mitglieder intensiv mit den dringenden Themen befassen, die die Bürgerinnen und Bürger bewegt. Die Ortsgruppe will die Zukunft der Stadt mit Mut und Herz mitgestalten. Dies gilt insbesondere für Themen wie Kita- und Schulinfrastruktur, das Zusammenleben in einer wachsenden Stadt, den Ausbau des ÖPNV sowie die Entwicklung der Radinfrastruktur. Auf der Tagesordnung für den Kommunalwahlkampf  wollen die Bündnisgrünen auch das Ende der Massentierhaltung, die Gründung von Jugendclubs in allen Ortsteilen und den Naturschutz heben. Der Ortsgruppe ist zudem wichtig, dass Ausgrenzungen und Herabwürdigungen von Minderheiten – egal ob Ausländer, Transgender oder Menschen mit Behinderungen – keinen Platz in unserer Gesellschaft haben dürfen.

 

Alle Einwohner Königs Wusterhausens, die sich für eine bürgernahe, tolerante, nachhaltige und sozial-ökologische Politik interessieren, sind herzlich eingeladen sich an die Ortsgruppe zu wenden und aktiv mitzuwirken. Die nächsten Termine der Ortsgruppe sind jeweils ab 18.30 Uhr: 20. September: Zeesener Hof (Karl-Liebknecht-Straße 106 -109, 15711 Königs Wusterhausen); 18. Oktober: Nicos Hafen (Wernsdorfer Str. 123, 15713 Königs Wusterhausen) und 08. November: Zum Bayer (Friedensaue 17, 15712 Königs Wusterhausen). Anmeldungen bitte an: sebastian.koeppen@remove-this.gruene-brandenburg.de.